
Hoch oben am Ostgrat der Jungfrau prangt sie auf einem Felsvor- sprung - die Richtstrahlstation der Swisscom. Dort werden Signale für Radio, TV und Telefon über Parapolspiegel abgelenkt. So können die Signale problemlos über den Alpenkamm gesendet werden.
Im heutigen Zeitalter ist diese Technik aber veraltet. Daher ist die Station nur noch zeitweise besetzt. Es wird darüber diskutiert sie stillzulegen und rückzubauen.
Um die Richtstrahlstation zu erreichen begibt man sich in den Stol- len dessen Zugang unscheinbar direkt neben den Gleisen der Jung- fraubahn liegt. Dieser Stollen führt auf einem kurzen Abschnitt durch den Gletscher. Durch den Stollen führt eine Stollenbahn, die über zwei Akkufahrzeuge verfügt.
Am Ende des ca. 1 Kilometer langen Stollens befindet sich die Talstation der Standseilbahn, die schnurgerade hinauf zur Richt- strahlstation führt. Sie besitzt nur einen Wagen und wird vollauto- matisch auf Knopfdruck wie ein Aufzug in Betrieb gesetzt.
Unterwegs liegt ungefähr auf halber Strecke unübersehbar eine Zwischenstation. Diese dient dem Schweizer Militär. Dort befindet sich eine noch genutzte Stellung zur Fliegerabwehr. Letztere wird der Stollen- und Standseilbahn möglicherweise das Überleben sichern wenn denn die Richtstrahlstation verschwinden sollte. Trotzdem werden beide Bahnen wohl kaum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, obwohl sie erst im Jahr 2008 grund- legend modernisiert wurden. Zeitweise wurden jedoch von der Firma Swisscom Besucherführungen angeboten. Aufgrund von Umbauarbeiten an der Richtstrahlstation gibt es aktuell kein solches Angebot mehr.
Das Kommandopult der Standseilbahn.
Die Talstation mit der Stollenbahn.
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Technische Daten:

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Standseilbahn |
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Status |
in Betrieb |
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Eröffnung |
19?? |
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Antriebsart |
elektrisch (Winde Berg) |
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Talstation |
Jungfraujoch |
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Bergstation |
Ostgrat |
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Länge |
425 m |
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Höhenunterschied |
236 m |
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Max. Steigung |
66,7 % |
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Fahrtdauer |
ca. 5 min |
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Wagen |
1 |
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Plätze |
12 |
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Geschwindigkeit |
ca. 1,5 m/s |
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Erbauer |
von Roll |
Bilder:
M. Schmocker