Standseilbahn
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Wimmis ist ein kleines Dorf im Herzen des Berner Oberlandes und ist vorallem für sein Schloss bekannt, indem sich heute ein Gericht sowie ein Gefängnis befinden.

Ebenfalls startet hier ein schöner Wanderweg hinauf auf den mit einer Standseilbahn erschlossenen Niesen, von wo aus man eine schöne Aussicht auf Thuner- und Brienzersee geniesst.

Daneben bildet Wimmis das Tor zum Simmental mit seinen cha- rakteristischen Häusern und der schönen Landschaft. Ein grosser Teil der Toursiten passieren Wimmis wenn sie die sogenannte Golden- pass-Strecke zwischen Luzern und Montreux befahren.

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Blick auf die Strecke.
Die Bergstation im Wald.
Die Strecke im Überblick.
Blick auf die Talstation.

Jedoch ist die Tatsache, dass sich hier eine nicht uninteressante Militärseilbahn befindet, nicht im grossen Masse bekannt. Vielleicht liegt das daran, dass diese Standseilbahn ausserordentlich gut ver- steckt ist. Auf der Landkarte erkennt man davon lediglich die Tal- und Bergstation.

Auch vor Ort ist die Seilbahn aus der Ferne kaum sichtbar. Und auch wenn man bereits 100 Meter von der Talstation entfernt steht, so sieht man die Bahn immer noch nicht. Die Talstation wie auch der grösste Teil der Strecke ist durch Gebüsch und Wald gut versteckt. Lediglich der Abschnitt direkt oberhalb der Talstation ist frei einsehbar. Die Trasse wurde aber so gut ins Gelände einge- bettet, dass von der Seite kaum etwas zu sehen ist.

Jedoch ist die Bahn sehr leicht zugänglich. Beim Schloss geht man einfach der Bergflanke entlang aufwärts und steht schon nach ca. 300 Metern überraschend direkt an der Talstation.

Die Talstation ist offen und verfügt über eine Rampe, an die mit einem LWK herangefahren werden kann. Weiter befindet sich hier in Metallschränken die Steuerung der Bahn - selbstverständlich gut abgeschlossen.

Steil sticht die Bahn zuerst durch eine Geröllhalde, später durch dich- ten Wald empor bis zur im Fels gelegenen Bergstation. Dort ist auch der offene Wagen abgestellt, der sich mit dem Feldstecher erkennen lässt.

Jedoch ist die Bahn nicht wirklich begehbar. Es gibt zwar einen Weg durch mehrere kurze Tunnel hinauf zur Bergstation. Dieser ist aber nur für Orstkundige sofort zu finden. Ebenfalls ist das Gelände sehr steil und führt im unteren Teil durch eine (künstliche) Geröllhalde. Es wird davon abgeraten die Geröllhalde zu betreten. Denn sicheren Tritt finden man dort kaum.

Offiziell ist die Bahn und die grosse dazugehörige Festung seit dem Jahr 1999 stillgelegt. Es ist aber bekannt, dass in jüngster Vergan- genheit mehrere Besichtigungen der Festung stattgefunden haben, bei welchen auch die Seilbahn benutzt wurde.

Allerdings ist damit zu rechnen, dass die Festung demnächst ver- schlossen und die Standseilbahn abgebrochen wird.

Blick auf die Strecke.

Die Bergstation im Wald.

Die Strecke im Überblick.

Blick auf die Talstation.

Weitere Bilder (klicken für Vollbild):

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Standseilbahn

Status

z.Zt nicht genutzt

Eröffnung

1943

Antriebsart

elektrisch (Winde Berg)

Talstation

Wimmis

Bergstation

Burgfluh

Länge

ca. 300 m

Höhenunterschied

ca. 200 m

Max. Steigung

ca. 100%

Fahrtdauer

?

Wagen

1

Plätze

8

Geschwindigkeit

?

Technische Daten:

Bilder:

M. Schmocker