
Hoch über der Stadt thront die Kirche von Madonna del Sasso. Seit jeher war sie ein beliebtes Ausflugsziel von Einheimischen und Touristen.
Durch den Bau der Gotthardbahn Ende des 19. Jahrhunderts fanden vermehrt Besucher den Weg nach Locarno. So entschloss man sich, das oberhalb der Stadt gelegene Dorf Orselina mit einer Stand- seilbahn zu erschliessen.
Die Seilbahn sollte vorallem die Pilgerer auf bequemem und schnel- lem Weg zur Kirche befördern. Gleichzeitig sollte aber auch das Dorf gut erschlossen werden. Daher baute man die Bergstation im Zentrum von Orselina auf.
Ein Wagen der Seilbahn in der Ausweiche.
Strecke unterhalb der Bergstation.
Um die Kirche sowie auch andere Stadtgebiete ebenfalls durch die Seilbahn erreichen zu können, wurden insgesamt drei Zwischen- stationen eingerichtet. Sie präsentieren sich, wie die Tal- und Berg- station auch, in einem einfachen, schlichten Stil.
Im Eröffnungsjahr 1906 bestanden die Wagenkästen aus Holz. Die heutigen Wagen bestehen aus Metall und verfügen pro Seite über 4 automatische Türen, die einen schnellen Fahrgastwechsel ermöglichen.
Die Seilbahn fährt vom frühen Morgen bis in die späten Abendstun- den und bietet so den Bewohnern von Orselina eine schnelle Alter- native zur ebenfalls vorhandenen Buslinie der FART.
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Technische Daten:
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Standseilbahn |
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Status |
in Betrieb |
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Eröffnung |
1906 |
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Antriebsart |
elektrisch (Berg) |
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Talstation |
Locarno |
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Bergstation |
Orselina |
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Länge |
811 m |
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Höhenunterschied |
173 m |
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Max. Steigung |
30 % |
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Fahrtdauer |
ca. 7 min |
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Wagen |
2 |
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Plätze |
80 |
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Geschwindigkeit |
3,5 m/s |
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Erbauer |
von Roll |
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Zwischenstationen |
3 |
Bilder:
M. Schmocker