
Der kleine Ort Gündlischwand liegt wenige Kilometer westlich von Grin- delwald und ist vorallem für seine schattige Lage im Talkessel bekannt. Es gibt einzelne Stellen auf dem Gemeindegebiet, die mehrere Monate im Jahr keinen einzigen Sonnenstrahl abbekommen.
Weniger bekannt ist jedoch, dass in dem schmucken Dorf eine interes- sante Kleinseilbahn ihren Ausgangspunkt hat. Sie wurde im Jahr 1968 gebaut und erschliesst die Alp Iselten. Diese liegt am Südhang unter- halb der Schynigen Platte. Bis zum Bau der Seilbahn war sie nur zu Fuss über steile Bergwege zu erreichen. Mit der Seilbahn wurde der Aufstieg für Senn und Vieh deutlich einfacher und müheloser.
Die Region um die Alp Iselten ist mitunter wegen ihren guten Ausblick- en auf die Berner Oberländer Bergwelt mit dem Dreigestirn von Eiger, Mönch und Jungfrau auch bei Wanderern sehr beliebt. Diese nutzen ebenfalls gerne die kleine Seilbahn, die ihnen einen Auf- oder Abstieg von etwas mehr als 1000 Höhenmetern erspart.
Wer lieber unterwegs aus- oder zusteigen möchte, kann dies an der Mittelstation Geren tun. Dort gibt es einen klappbaren Steg, welcher von den Fahrgästen von Hand mit einem in der Kabine mitgeführten Greifer heruntergezogen und arretiert werden muss.
Leider sind scheinbar die Tage dieser urchigen Bahn, welche übrigens nur über eine einzige Kabine mit einem Fassungsvermögen von vier Personen verfügt, langsam gezählt. Die Alpschaft bevorzugt den Bau einer Zufahrtsstrasse. Zudem erhält die Bahn die Betriebsgenehmigung auf Grund ihres Alters und nötigen Modernisierungen nur noch jährlich nach besonderer Prüfung erteilt.
Die Karten stehen also verhältnismässig schlecht. Wer die Bahn noch einmal in Betrieb erleben möchte, dem sei ein baldiger Besuch ans Herz gelegt. Wichtig dabei ist die telefonische Anmeldung, da die Bahn vor Ort vom über 80 Jahre alten Inhaber in Betrieb gesetzt werden muss. Eine Jetonanlage gibt es hier nicht. Trotzdem lohnt sich der Be- such. Er lässt sich problemlos mit einer kurzen Wanderung und einer Fahrt mit der ebenfalls nostalgischen Schynigen Platte Bahn verbinden.
Die Kabine unterhalb der Bergstation.
Die Mittelstation Geren mit dem klappbaren Steg.
Technische Daten:
Bilder:
“Statiönchen”
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Pendelbahn |
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Status |
in Betrieb |
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Eröffnung |
1968 |
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Antriebsart |
elektrisch (Tal) |
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Talstation |
Gündlischwand |
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Bergstation |
Alp Iselten |
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Länge |
ca. 2368 m |
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Höhenunterschied |
1056 m |
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Anzahl Stützen |
? |
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Max. Steigung |
? |
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Fahrtdauer |
11 min |
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Kabinen |
1 |
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Plätze |
4 |
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Erbauer |
Küpfer |
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Geschwindigkeit |
? |