
In den 70er Jahren kam mit dem florierenden Sommer- und Winter- tourismus immer mehr der Wunsch nach einer direkte Verbindung von der Bahnstation und dem Parkhaus bei der sogenannten Nussbaumbrücke, dem heutigen Bahnhof Betten MGB, zur Bettmeralp auf.
Im Jahre 1974 begann man mit dem Bau einer direkten Luftseil- bahn mit zwei Kabinen, die je 125 Personen Platz bieten, was die Bahn zur damaligen Zeit zu einer der grössten Luftseilbahnen der Welt werden liess.
Noch heute sind Pendelbahnen mit grösseren Kabinen nicht beson- ders häufig anzutreffen. Somit zählt die moderne Bahn im Ober- wallis immer noch zu den kapazitätsstärksten Luftseilbahnen überhaupt.
Die direkte Bahn auf dem Weg nach oben.
Blick auf die Strecke.
Besonders erwähnenswert ist die Funktion betreffend dem Kehricht- transport, die diese Bahn besitzt. Auf der Bettmeralp wird zur Kehr- ichtentsorgung jeweils der gesamte Kehrichtwagen unter die Kabine gefahren und dort mit einer speziellen Einrichtung befestigt. So wird dann der Kehricht ohne einen einzigen Umlad direkt zur Kehricht- verbrennungsanlage gefahren. Um den leeren Kehrichtwagen wieder nach oben zu bringen wird dieser erneut an der Kabine befestigt und bereits 7 Minuten später befindet er sich wieder an seinem “Heimatort”.
Heute verkehrt die direkte Bahn den ganzen Tag alle 30 Minuten, bei Bedarf öfter. Sie bildet die Hauptverkehrs- achse hinauf zur Bettmeralp und entlastet die beiden anderen Seilbahnen.
Im Jahr 2006 erhielt die Bahn neue, moderne Panoramakabinen. Im Zuge von Gesetztenänderungen wurde die maximale Personenzahl auf 117 reduziert.

Technische Daten:
Bilder:
M. Schmocker
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direkte Pendelbahn |
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Status |
in Betrieb |
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Eröffnung |
1974 |
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neue Kabine |
2006 |
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Antriebsart |
elektrisch (Berg) |
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Talstation |
Betten MGB |
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Bergstation |
Bettmeralp |
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Länge |
2446 m |
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Höhenunterschied |
1101 m |
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Anzahl Stützen |
3 |
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Max. Steigung |
? |
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Fahrtdauer |
7 min |
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Kabinen |
2 |
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Plätze |
117 |
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Förderleistung/h |
970 |
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Erbauer |
Habegger |